29.08.25: Träume

Träume sind das, was den Menschen von jeglicher KI in all ihren Erscheinungsformen sowie vermutlich auch von Tieren unterscheidet.

Träume zeigen uns, wer wir sind und wie wir als genau jene, die wir sind, diese Welt mitgestalten können. Sie lassen uns aktiv werden, proaktiv handeln, tun, ausprobieren, und das weit über das Überleben hinaus. Träume geben unserem Leben eine Richtung, wir spüren Energie, Sinn und Inhalt. Sie sind die Basis unserer Lebensfreude und unseres Strebens.

Ein Traum als Leuchtturm.

Hör sie dir an, die Träume deines Kindes. Gib ihnen Raum und Aufmerksamkeit. Stelle Fragen. Sei neugierig. Trage deines dazu bei, dass die Träume deines Kindes zu leuchten beginnen und an Farbe gewinnen. Gib den Dingen einen Namen, bestärke sie mit deinem JA.

Damit machst du deinem Kind ein Geschenk von unfassbarem Wert.

Und sei dir deiner eigenen Träume bewusst!


23.08.25: Die Frage

Die Frage ist doch, wer mein Kind wirklich ist.
Und die Frage ist nicht, wie ich gerne hätte, dass mein Kind wäre.

(Das Wort "Kind" bei Bedarf zu ersetzen mit "PartnerIn", "Mutter", "Vater", "ArbeitskollegIn", "FreundIn", etc.)


22.08.25: Grenzen

Kinder brauchen Grenzen, sagt man oft so lapidar dahin.
Schauen wir uns das doch mal genauer an.
Gemeint sein dürfte: Man muss Kindern Grenzen setzen.

So ungefähr:                                                                                       

 

Was man dabei vergisst:

Jeder Mensch hat fertig eingebaute, persönliche Grenzen. Das merkt man spätestens dann, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. Das spürt man körperlich und emotional.
Persönliche Grenzen werden also nicht gelernt, sie sind schon da. Sie sind altersunabhängig und das bedeutet, dass auch Kinder jedweden Alters diese persönlichen Grenzen haben und spüren.

Was passiert also, wenn ich eine Grenze um mein Kind ziehe?
Ich sage ihm: Vergiss deine eigenen Grenzen! Die sind nicht wichtig. Aber schau gut auf die Grenzen, die ich um dich gezogen habe. Die sind wichtig und daran musst du dich halten!
Damit legen wir die ersten Pflastersteine in eine - je nach Naturell - sich selbst verleugnende bzw. sich verweigernde / revolutionierende Zukunft des Kindes.

Aber es stimmt schon: Kinder brauchen Grenzen.
Allerdings mit einem feinen, aber doch sehr wichtigen Unterschied:
Nicht ZIEHEN wir Grenzen um unser Kind, vielmehr ZEIGEN wir ihm unsere eigenen persönlichen Grenzen.

Das schaut dann so aus:

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Schau her, Kind: Das sind meine Grenzen. Die sind mir wichtig und dafür stehe ich ein.
Die Haltung dahinter ist folgende: Ich respektiere meine eigenen persönlichen Grenzen und gleichzeitig respektiere ich die persönlichen Grenzen meines Kindes.

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So einfach. Und doch manchmal so schwer.


21.08.25: Gemeinsames Tun + Reden = Beziehung

Gemeinsames Tun kurbelt den Redefluss an.
Blaubeeren pflücken, zeichnen, spazieren gehen, Geschirr abwaschen, Zimmer aufräumen, schwimmen, Rasen mähen, kochen, Hausübung machen – egal. Denn:
Gemeinsames Tun kurbelt den Redefluss an.
Manchmal in dir.
Manchmal in mir.
Und wenn in mir, dann vielleicht auch in dir.
Und wenn in dir, dann vielleicht auch in mir.
Spar dir verhörartige Fragen, die nur einsilbige Antworten hervorrufen.
Du hast Lust auf ein Gespräch mit deinem Kind?
Dann erzähle, statt zu fragen.
Erzähle von deinem Tag, von einer bemerkenswerten Situation, von deinen Gedanken, von deiner eigenen Kindheit.
Zeige dich deinem Kind.
Und dein Kind zeigt sich dir.
Das alles nennt man auch: BEZIEHUNG.


19.08.25: Gemeinsam

In besonderen Situationen helfen mir abgespeicherte, als Reflex agierende Orientierungshilfen.
„Im Zweifelsfall die politische Ausrichtung“, wenn ich auf dem Berg bin und nicht weiß, auf welcher Seite ich den Stein umrunden soll.
„Im Zweifelsfall grüßen“, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich die Person, die mir gerade entgegenkommt, kenne oder nicht.

Beim Zusammensein mit meinem Sohn habe ich eine sehr hilfreiche Reflex-Orientierungshilfe eingebaut. Nämlich:

„Im Zweifelsfall gemeinsam.“

Wenn ich von ihm etwas möchte, zB dass er das Geschirr abwäscht oder seine Hausübung macht und es überkommt ihn eine klassische Widerstandsattacke, dann gilt:

„Im Zweifelsfall gemeinsam.“

„Komm, mein Lieber, machen wir uns eine feine Gemeinsamzeit. Wieviel Zeit brauchst du noch? Ok. Und dann kuscheln wir uns auf die Couch und machen zusammen die Hausübung. Dann geht’s leichter.“
„Komm, wir machen das Geschirr gemeinsam. Dann kann ich dir nebenbei etwas erzählen. Und du mir auch.“

Menschen haben zwei Grundbedürfnisse. Nähe und Entwicklung.
Indem ich den Fokus weg vom Auftrag und hin zur Nähe lege, ermögliche ich meinem Kind nicht nur einen Perspektiven- und somit Gefühlswechsel, sondern gleichzeitig die Erfüllung eines seiner Grundbedürfnisse.
Und da die Grundbedürfnisse auf Befriedigung ausgerichtet sind, kann ich darauf vertrauen, dass das „Ich mach das allein!“ von selber kommt. Dann, wenn er so weit ist.


18.08.25 – Hilfe

Ich erkläre Besuchern, wie sie unseren Strand finden können. Bei uns raus und nach rechts und nach der Werkstatt auf der rechten Seite in den ersten kleinen Schotterweg nach rechts abbiegen. Dort runter. Und schon ist man da.
So simpel.
So kompliziert.
Der Strand ist nämlich nicht in Google Maps.
Also – äh – gibt’s noch was anderes in der Nähe?

Trotz all dem Praktischen, das Google Maps ja zweifelsohne zu bieten hat: Die ausschließliche Anwendung von Google Maps zum Finden von Orten und Plätzen nimmt uns die Fähigkeit der eigenständigen Orientierung.
Suchen. Gut schauen. Denken. (Karten) Lesen. Kombinieren. Vielleicht fragen. Ausprobieren. Sich verirren. Etwas anderes finden. Etwas anderes ausprobieren. Überrascht werden. Finden. Sich freuen. Stolz sein.
Solche Dinge. Also essentielle Dinge, die man braucht, um seine ganz eigenen Wege im Leben suchen, finden und gehen zu können.
Menschen, die sich nicht orientieren können, sind angewiesen auf jemanden, der ihnen sagt, wo und wohin sie gehen müssen. Dass das nicht immer gut enden kann, wissen wir.

Wenn wir das nächste Mal unserem Kind bei etwas helfen wollen, dürfen wir uns gerne vorher fragen:
Ist meinem Kind mit meiner Hilfe wirklich geholfen?
Oder bietet sich hier für uns beide eine Gelegenheit, etwas Neues zu lernen und durch gemeinsames Tun unsere Beziehung zu stärken?


15.08.25: Die Magie des Fragens

Ein Kind? Ein Magier!

Niemand sonst stellt mir Fragen wie:

Welcher Schmetterling würdest du am liebsten sein?
Wie magst du die Beatles der Reihe nach?
Welche magische Fähigkeit hättest du gerne?
Was würdest du tun, wenn der Wind dich auf einmal aufheben und davonblasen würde?
Was würdest du sagen, wenn du die Hera wärst und der Zeus sich immer wieder eine andere Frau schnappt?
Was hättest du getan als Kind, wenn du auf der Bühne ein Gedicht aufsagen hättest sollen?
Welches Land findest du spannender: Kanada oder die USA?
Glaubst du auch, dass viele Afrikaner glauben, dass Europa nur ein einziges Land ist, so wie viele Leute in Europa das von Afrika glauben?
Welche Waffe magst du am liebsten?
Was würdest du sagen, wenn ich erwachsen bin und dich anrufen würde und dir sagen würde, dass ich jetzt hinuntertauche ins Meer und einen Tigerhai suche?
Wo würdest du als Schmetterling am liebsten den Winter verbringen?
Was hast du dir gedacht, als du mich das erste Mal gesehen hast?
Was ist deine Lieblingsfarbe, deine Zweit-Lieblingsfarbe und deine Dritt-Lieblingsfarbe?
Es ist gut, dass wir 2 Länder haben. Dann können wir in eines davon fliehen, wenn Krieg wäre. Oder?
Würden KAJ und Beatles sich mögen? Und wenn ja, wer wen am liebsten?
Würdest du dich in mich verlieben, wenn du ein Mädel wärst?

Fragen, oft aus dem Moment heraus geboren, öffnen Türen, Räume, laden ein und fordern heraus. Wie durch Zauberhand werde ich durch Gedankenexperimente gewirbelt, dass es nur so eine Freude ist.

Vielleicht gibt es Kinder u.a. deshalb, damit wir Erwachsenen nicht völlig den Verstand verlieren.


14.08.25: Über das Trösten und die Natur der Gefühle

„Das macht doch nichts!“

„Ist doch nicht so schlimm!“

Doch. Es macht schon etwas und es ist schlimm. Zumindest in der Welt unseres Kindes. Unser recht hilfloser Versuch, das Kind über etwas hinwegzutrösten, verhindert nur, dass das Kind sich in seiner Welt gesehen fühlt. Im schlimmsten Fall führt es dazu, dass es Scham- oder Schuldgefühle entwickelt, zumal es ja etwas Schlimmes fühlt, das aber so offenbar nicht gefühlt werden sollte.

Worte schenken. Oder eine Umarmung. Begleiten. Da sein. Gemeinsam aushalten. 

Gefühle kommen. Gefühle gehen.

Dies über die Natur der Gefühle zu lernen ist ein Geschenk, das wir unserem Kind und auch uns selber geben dürfen.


08.06.2025: Die lieben Kinder und das Gasthaus

Seit kurzem gibt es in meinem Herkunftsland eine emotionale Diskussion.
Kinder im Gasthaus - Ja oder Nein?
Ein Gastwirt meint dazu: „Ich habe lieber Hunde als Kinder.“

Es ist eine sehr eigenartige Diskussion, wie ich finde.

Wie kommt der obg. Herr auf Hunde als Vergleichsobjekte? Hunde können Allergien auslösen, beißen, töten, bellen und und an der Leine reißen, sobald ein anderer Hund in Sicht ist, sie liegen am Boden und dienen als Stolperfalle und – ja, sie können halt auch sehr süß, lieb und nett sein. Und nicht zu vergessen: Sie sind die besten Freunde des Menschen.

Kinder? Natürlich sind sie unsere Zukunft, aber sie können eben auch laut sein, etwas nicht mögen und das lautstark verkünden, ihre Münder mit Essen verschmieren, müde sein, weinen, Besteck runterwerfen. Ja, eh.

Legitimiert das dazu, sie vom allgemeinen, öffentlichen Leben auszuschließen? Nein! Das ist aktive Diskriminierung einer Gruppe unserer Gesellschaft.

Wenn wir das durchgehen lassen, mit der Zeit also nicht mehr als mit der Schulterzucken dafür übrighaben, dann haben wir ein Problem.
Kinder sind nämlich nicht die einzige „Problemgruppe“. 

Denken wir doch an die älteren Menschen unter uns, unsere lieben Senioren und Seniorinnen. Sie zittern, verschütten ihr Saftl, brauchen ewig zum Zahlen und hören schlecht.
Ja, und überhaupt, Leute mit Behinderung sind auch ziemlich eklig. Die schauen ja schon so komisch aus. Und wie die essen. Gscheiter nicht hereinlassen.
Leute aus anderen Ländern? Nein, danke. Die sind ja so laut. Kommen mit Kind und Kegel und vertreiben uns die Stammtischgäste. Nehmen ihnen den Platz und das Essen weg.
Frauen? Die sollen zu Hause bleiben und selber kochen. Und nicht auch noch auf Kosten der Gesellschaft essen gehen.
Homosexuelle? Igitt. Was, wenn die auch noch zum Schmusen anfangen? Da schaut mir keiner mehr von den normalen herein und mein Wirtshaus gerät in Verruf.
Arbeitslose? Die sollen sich besser um eine Arbeit kümmern als hier stundenlang bei einem Bier herumzulungern.
Obdachlose? Die brauche ich schon gleich nicht. Die stinken ja. Machen mir einen normalen Tagesablauf unmöglich. Naja, die können sichs wenigsten eh nicht leisten.
Jugendliche? Das wäre ja noch schöner. Die zerstören alles, pöbeln die Gäste an und sind nur laut und frech.
Die freiwillige Feuerwehr, Musikkapelle und Kirchenchor? Die nehmen mir die ganzen Plätze weg und trinken dann eh nur Bier. Und ich bleibe auf den Lebensmitteleinkäufen sitzen und kann dann wieder alles wegschmeißen.
Touristen? Können nicht einmal gscheit Deutsch und behandeln uns dann auch noch so von oben herab. Außerdem wollen sie gratis Leitungswasser und geben kaum Trinkgeld. Na na, brauch ma nit.

Worauf möchte ich hinaus?

Ich glaube, in so einer Gesellschaft lässt sich nicht gut leben.
Wir sind nun mal verschieden.
Und ja, Kinder können nun mal laut sein. Und die Wiese ist grün und der Himmel ist blau.
Es hat keinen Sinn zu sagen, die wollen wir nicht haben. Es gibt sie nun mal.
Und das alleine reicht aus, um zu sagen, Kinder haben ein Recht, am Leben der Gemeinschaft teilzuhaben.
Und wir Erwachsenen haben die Pflicht, ihnen das zu ermöglichen. So einfach ist das.
Im Gasthaus könnte man es versuchen mit einer Spieleecke, mit Malfarben und Zeichenblock, mit einem freundlichen Lächeln und einer willkommenen Haltung. Das täte auch den Eltern gut. Diese brauchen nämlich keine Anfeindung, sondern Freundlichkeit und Unterstützung.


27.03.2025: Das Paradoxon

Eine Lehrerin sagt zu meinem Sohn: „Möchtest du nicht deine Jacke zumachen?“
Mein Sohn erzählt mir das und sagt: „Ich weiß jetzt, was das heißt. Wenn sie mich in der Schule etwas fragen, das anfängt mit: Möchtest du nicht?, dann heißt das eigentlich: Du sollst!“

Das triffts auf den Punkt.

Wir wollen etwas von unseren Kindern, sagen es aber nicht. Wir wollen ja uns ja nicht unbeliebt machen.
Deshalb verpacken wir gerne unsere Anweisungen in nette Fragen.
Dann passierts aber, dass unsere Anweisungen so verdreht und so verbogen daherkommen, dass wir etwas ganz anderes sagen, als wir eigentlich meinen. Wenn wir fragen: Möchtest du nicht?, drücken wir doch nicht unser Interesse an der Sichtweise des Kindes aus! Ganz im Gegenteil. WIR sind es ja, die etwas möchten. Und DARUM geht’s uns.

Ich denke, wir verlangen da ganz schön viel von unseren Kindern.

Wir verlangen
1. dass sie unser Defizit an Mut und Klarheit auffangen und ausgleichen,
2. dass sie unser vermeintlich gezeigtes Interesse an ihrer Person ignorieren,
3. dass sie den Schmerz der Erkenntnis, dass unser gezeigtes Interesse an ihrer Person gar kein Interesse an ihrer Person ist, ignorieren,
4. dass sie unsere verdrehte und verbogene Anweisung für sich selber in Klarsprache übersetzen und
5. dass sie dieser dann Folge leisten.

Wenn das Kind nur einem dieser Punkte nicht Folge leisten kann oder will, fühlen wir uns gestresst und machen das Kind für unseren Stress verantwortlich.

Ganz schön viel, was wir da auf die Schultern unserer Kinder legen.

Vielleicht achten wir in Zukunft ein bisschen mehr auf unsere Art zu reden.
Vielleicht übernehmen wir in Zukunft ein bisschen mehr Verantwortung.
Vielleicht probieren wir es einfach einmal aus mit: „Ich möchte, dass du…!“ statt „Möchtest du nicht…?“
Und vielleicht tun sich unsere Kinder dann in Zukunft ein bisschen leichter mit uns und unseren Anweisungen.


05.03.2025: Die Bedeutung der Freundlichkeit

Die Welt wackelt. Das, was gestern war, gilt heute nicht mehr.
Jeder neuen Ordnung geht ein Chaos voraus. Ich habe ein bisschen Angst vor dem Chaos. Bin aber durchaus zuversichtlich, was die neue Ordnung angeht.

Und so versuche ich, meine kleine Welt so friedlich wie möglich zu gestalten.

Ich habe zum Beispiel sehr lange die Bedeutung der Freundlichkeit unterschätzt.
Ich habe sie sogar abgelehnt als geheuchelt, gespielt und aufgesetzt, als Erkennungsmerkmal der Verlogenheit. 

Seit ich im Land des „Sich-gegenseitig-in-Ruhe-Lassens“ lebe, habe ich kurze Ratscher sehr zu schätzen gelernt. Freundlicher, zugewandter Smalltalk kann sich anfühlen wie Apfelstrudel. Oder wie Kakao mit viel Schlag an einem kalten, windigen, regnerischen Herbsttag. Wohlig. Belebend. Tröstlich.

Update: Freundlichkeit ist gut. Ob sie auch so gemeint ist, ist zweitrangig.

Freundliche Zugewandtheit gilt auch in meinem Sein mit meinem Jungen. Er erzählt mir eine selbst erfundene Geschichte? Er hat Gedanken, die gerne rausmöchten? Jemand hat etwas gesagt, wo die Aussage dahinter nicht klar ist? Es kommen gruselige Bilder am Abend daher, die das Einschlafen verunmöglichen? Alles gut. Ich bin da. Ich hör zu. Ich teile auch gerne meine Gedanken dazu, wenn gewünscht. Aber in erster Linie bin ich einfach nur da. Zugewandt. Freundlich. Und offen.

Freundlichkeit vs. Befehlston.
Freundlichkeit vs. Ignoranz.
Freundlichkeit vs. Gleichgültigkeit.
Freundlichkeit vs. Arroganz.

Freundlichkeit auf Augenhöhe. Immer. Egal, wer dein Gegenüber ist.

Im Burgenland ist der erste Storch angekommen. Das Leben geht weiter. Und das ist gut so.

Ein Satz zum Abschluss, den ich mir gerne zu Herzen nehme:
Löse die Umarmung mit deinem Kind nie als erste/r auf. Du weißt nicht, wie lange deine Umarmung gebraucht wird.

In diesem Sinne:
Habts es gut und schauts auf euch!


11.02.2025: Ein Update

Der Mensch verändert sich. Immer. Manchmal bricht die Veränderung mit Pauken und Trompeten über uns herein und manchmal geschieht sie so leise, dass man sie nicht einmal selber auf Anhieb bemerkt. Manchmal kommt sie von außen und manchmal von innen.

Als Teil einer Familie betrifft die Tatsache der ständigen Veränderung nicht nur die eigene Person, sondern auch alle anderen Familienmitglieder. Und aufgrund der emotionalen und körperlichen Nähe ist jede:r sowohl von der eigenen als auch von der Veränderung des anderen unmittelbar betroffen.

Jetzt sind wir wieder mal an so einem Punkt angelangt.

Unser kleiner, süßer Bub: Plötzlich 9. Irgendwie über Nacht oder so. Er sagt Dinge wie „Nein! Das ist nicht mehr so!“. Und ich schaue hin. Und ich sehe: Tatsächlich. Alles ist anders. Die Körpergröße, die Gesichtszüge, die Bedürfnisse, die Ideen, die Wünsche, …

Und ich schaue in das vertraute Gesicht meines Mannes. Und er erzählt. So vieles, was durchdacht und angegangen werden will, so vieles, das beschäftigt.

Und ich schaue in den Spiegel. Und sehe – mich? Ich schaue wieder weg. Ich schaue lieber in mich hinein. Ich erkenne mich noch. Und gleichzeitig suche ich mich.  

Ok. Wenn die Fragezeichen und die verwirrten und/oder genervten Gefühle sich mehren, ist es Zeit, innezuhalten.

Lieber Mensch:
Wer bist du heute?
Mit welchen Augen schaust du jetzt in diesem Moment in die Welt?
Was sagt dir dein Herz?
Was sagt dir dein Kopf?
Wohin führt dich dein nächster Schritt?
Und was brauchst du von mir, um ihn zu tun?

Diese Fragen richten sich an dich, mein Sohn und an dich, mein Mann. Sie richten sich an mich. Und sie richten sich an uns.

Es ist wieder mal Zeit für ein Update, eine Aktualisierung. Grad so wie mein Computer oder mein Handy das immer wieder einfordern. Das Leben ist ein Wechselspiel zwischen Innen und Außen. Veränderungen verändern. Und ich glaube, es ist gut, sein Inneres immer wieder mal zu aktualisieren und ggf. den Umständen entsprechend aktiv anzupassen.


03.02.2025: Zeitdiebe

Momo. Die Geschichte von dem kleinen Mädchen und den Zeitdieben.
Gabor Maté und der Mythos des Normalen.
Gerald Hüther und die zwei Grundbedürfnisse des Menschen.
Und Klaus Eckels Kolumne zur Schönheit der Langeweile.

Momo begleitet Max und mich in grauen, dunklen Winterstunden. Und so lesen wir von den Zeitdieben, die den Erwachsenen einreden, dass sie Zeit sparen könnten und die das glauben. Derweil haben sie immer weniger Zeit, je mehr sie sparen wollen. Und wir lesen von ihren Kindern, die darunter leiden, dass niemand mehr Zeit für sie hat. Wir lesen, wie es den Kindern dabei geht, wenn sie allein gelassen zu werden, mit Spielsachen befriedigt werden, auf die Seite geschoben werden, und bitte einfach nicht stören sollen.

Im Mythos des Normalen schreibt Gabor Maté vom Trauma und von der Bedeutung der Liebe. Und er sagt, wie auch Gerald Hüther das tut: Der Mensch braucht Wurzeln und Flügel. Das sind die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen, sie sind altersunabhängig und eben einfach da. Ob wir das nun gutheißen oder nicht. Damit sich Wurzeln und Flügel ausbilden können, braucht es zugewandte Zeit. Wie soll denn das auch sonst gehen? Von selber kommen die auf jeden Fall nicht.

Und dann lese ich die wunderbare Kolumne von Klaus Eckel. Im Kurier, oder? Er beschreibt, wie er in der Warteschlange steht und wie er sofort sein Handy rausnimmt und Texte liest, die ihm nicht guttun. Und das ist es! Ich habe mich sofort wiedererkannt. Da öffne ich Facebook und schon sind 10 Minuten vergangen. Ich habe natürlich immer gute Gründe, ins Internet zu gehen, Nachrichten, E-Mails, usw., aber… echt jetzt? Ja, echt. Ich werde auch immer gefinkelter, damit ja kein schlechtes Gewissen aufkommt. Und so rinnen mir die Minuten und Stunden durch die Finger. Früher habe ich noch Lieder geschrieben oder Texte. Heute? Kaum noch. Langeweile, die wunderbare Langeweile, in der die schönsten Ideen entstehen, wo ist sie geblieben?

Das Schlimmste aber ist – und in dieses Niveau bin ich zum Glück noch nicht aufgestiegen – dass das Handy und die anderen Schirme uns echte Begegnungen vorenthalten. Sowohl Begegnungen mit uns selber als auch Begegnungen mit unseren Männern, Frauen, Kindern, Freund:innen, Nachbar:innen, Arbeitskolleg:innen. Und hier haben wir sie, die heutigen Zeitdiebe. Sie saugen uns ein, sie absorbieren uns. Weil sie uns die Welt zu Füßen legen und doch nichts anderes tun, als uns abzulenken. Vom Leben.

Wir müssen echt aufpassen. Wir haben da eine Richtung eingeschlagen, die nicht gut für uns ist.
Unsere Kinder zeigen es uns bereits. Es gab noch nie so viele Kinder mit psychischen Schwierigkeiten. Es gab noch nie so viele Kinder mit Diagnosen.
Und was tun wir? Wir antworten mit Pillen.

Wir müssen echt aufpassen. Sonst werden wir bald unserer Lebenserinnerungen als auch unserer Lieblingsmenschen beraubt.


16.01.2025: Die zwei Seiten der Herausforderung

Wenn wir uns in einer herausfordernden Situation mit unseren Kindern befinden, schlagen wir uns gerne und fast schon automatisch auf die Seite der Herausforderung. Wir stellen uns hinter sie, zeigen auf sie und fordern in ihrem Namen unsere Kinder auf das zu tun soll, was sie will.

Warum? Glauben wir vielleicht, dass unsere Kinder es sonst nicht verstehen? Ich weiß es nicht.

Aber eines weiß ich: Wenn wir uns auf die Seite der Herausforderung schlagen, dann bewegen wir uns von unseren Kindern weg. Wir lassen sie alleine mit der Herausforderung. Klar, da wir ja nicht bei zwei Orten gleichzeitig sein können. Und das ist schon etwas seltsam, wenn man es recht bedenkt, weil die Herausforderung uns natürlich überhaupt nicht braucht. Sie kommt sowieso daher. Ungefragt. Zu jedem von uns. Immer, wenns grad passt oder auch nicht. Sie kommt, weil sie es muss, und bleibt so lange, bis man sich mit ihr auseinandergesetzt hat. So ist das Leben.

Unsere Kinder aber, die brauchen uns sehr wohl. Nicht nur, wenns fein ist, sondern auch dann, wenns schwierig oder anstrengend ist. Gerade dann. Sie brauchen uns bei sich. Neben sich. Spürbar. Wohlwollend. Nicht, als Oberbefehlshaber:in, der/die aus der Ferne ruft, was zu tun ist, sondern als Vertraute:r, Verbündete:r, den Blick gemeinsam auf die Herausforderung gerichtet und mit der Erfahrung, der Sicherheit und der Zuversicht des Erwachsenseins.

Stell dir vor, es gibt eine Herausforderung und du darfst die Seite wählen. Wem willst du helfen?
Und was passiert eigentlich, wenn wir uns auf die Seite unserer Kinder schlagen?
"Probier mas aus, probier mas aus!" (Zitat: HvG)


01.01.2025: Emotionskontrolle

Mir geht die Frau nicht mehr aus dem Kopf, die sich vor ein paar Tagen in die Treppe gestellt hat und damit verhindern wollte, dass ihr Mann die Kinder schlägt. Statt die Kinder zu schlagen hat er sie die Treppe runtergestoßen.

Wir müssen lernen, mit unseren Emotionen umzugehen.
Und wir müssen unseren Kindern zeigen, wie man da tut.
Es nutzt nix. Wollen wir, dass die Gewalt weniger wird in dieser Welt, müssen wir ihr etwas entgegensetzen und vor allem müssen wir mit uns selbst und in unserer kleinen Welt anfangen.

  • Gefühle wahrnehmen.
  • Gefühle benennen.
  • Was ist die Botschaft dahinter?
  • Was ist der nächste Schritt, der niemandem schadet und mich/uns weiterbringen kann?
  • Tun.
  • Gegebenenfalls wiederholen.

Fazit: Den Kindern lehren, mit Emotionen umzugehen, in dem man lernt, mit Emotionen umzugehen.

In diesem Sinne: Frohes neues Jahr!


14.12.2024: Vom Sicheren Hafen

Das ist bereits der dritte Tag, an dem ich in meinen Computer starre, während ich in meinem Gehirn herumwühle und nach etwas Verwertbarem Ausschau halte. Leider liegt dort nicht viel mehr herum als die Termine und Notwendigkeiten der nächsten Tage und ziemlich viel Gatsch.

Der Winter ist nicht meine Jahreszeit. Mit Neid blicke ich auf die Bären und die Murmelen, die sich im Spätsommer und im Herbst kugelrund fressen dürfen, ja, müssen, bevor sie sich in ihre Höhlen und ihre Bauten zurückziehen, sich ein kuscheliges Platzl suchen und noch einmal tief einatmen, bis ganz hinunter in den Bauch, um dann ganz, ganz langsam hinüberzugleiten in diese andere, innere Welt voller Behagen und Absurditäten. Klingt das nicht wunderbar?

In unserem westlich-menschlichen Leben dagegen geht’s im Dezember richtig ab. Weihnachtsfeiern, Weihnachtseinkäufe, noch gschwind die 284 Freund:innen treffen vor Weihnachten, Weihnachtsputz, Weihnachtskarten schreiben, dekorieren, Weihnachtsbaum besorgen, Weihnachtsoutfit einkaufen, Luciafest. Und das alles zusätzlich zum ganz normalen Alltagswahnsinn.

Die Nerven liegen blank.

Aber nicht nur bei den Erwachsenen. Finnische Kinder haben massenweise Tests zu schreiben in der Schule, sie müssen für die Weihnachtsfeieraufführung üben, sie bekommen das Halbjahreszeugnis, und besuchen sie einen oder mehrere Kurse, ist das der Monat der Wahrheit. Im Zuge von Aufführungen und Vorstellungen dürfen sie das Gelernte ihren Eltern und anderen Erwachsenen präsentieren. Für viele bedeutet das großen Stress und schlaflose Nächte.

Im Zuge der Vorbereitung für meinen Vortrages zum Thema Mobbing habe ich von der Notwendigkeit des Sicheren Hafens gelesen.
Das Zuhause als Sicherer Hafen. Ich mag dieses Bild. Im sicheren Hafen sind die Boote festgebunden. Da mögen die (Lebens-)Wellen noch so groß sein und der (Lebens-)Wind noch so sehr an den Segeln reißen, es macht nichts. Es kann und wird nichts passieren.
Im Sicheren Zuhause-Hafen muss man sich nicht zusammenreißen. Man darf sein, wer und wie man ist. Gefühle sind willkommen und erlaubt. Es gibt genug Zeit, Geduld und Vertrauen, die es jeder und jedem ermöglichen, sich das Leben anzueignen und auszuprobieren. Gleichwürdige Kommunikation ist das Verbindungsglied zwischen den einzelnen Familienmitgliedern. Bedürfnisse werden gesehen und gehört und soweit wie möglich berücksichtigt. Ent-Spannung. Zugewandtheit. Zusammenhalt.
Gelten tut das für alle Familienmitglieder. Unabhängig von Alter und Geschlecht.

Das Bild vom Sicheren Hafen hilft mir aber auch, den Weihnachts-Wahnsinn zu überstehen und auszuhalten.
Was macht für mich einen Sicheren Hafen aus?
Was möchte ich? Wie möchten wir es haben? Was ist uns wichtig? Und was eigentlich nicht?
Wichtig ist mir das Zusammensein mit meinen zwei Lieblingsmenschen.
Unwichtig ist mir, welche Kleidung wir dabei an unseren Körpern haben.
Wichtig ist mir, dass unser Haus ein gemütliches ist mit Feuer, Wärme und Kuschelstimmung.
Unwichtig ist mir, ob es frisch geputzt ist.
Wichtig ist mir, dass wir Freude miteinander haben, dass wir lachen, dass wir uns mögen.
Unwichtig ist mir, wie teuer die Geschenke waren.
Wichtig ist mir, dass wir offen in unseren Gestaltungsideen sind und unsere Familientraditionen entstehen und wachsen dürfen.
Unwichtig sind mir leere Überschriftstraditionen.

Diese Fragen helfen mir übrigens auch in allen anderen Monaten.
Was ist mir wichtig?
Was möchte ich?
Was möchte ich nicht?
Und wie möchte ich, dass wir miteinander umgehen?

Ich für meinen Teil möchte alles dafür tun, dass unser Zuhause der Sichere Hafen ist. Für meinen Sohn, für meinen Mann und für mich.
Weil – dann hält man schon ein bisschen einen Sturm aus da draußen im Leben.

Frohe Weihnachten!


04.12.2024: Nahrung für die Kinder

Mein 9jähriger Sohn kommt zu mir und erzählt von einem Lied, das in der Schule gerade total angesagt ist. Maja Piraya. Es ist deshalb so populär, v.a. unter den Jungs, weil eine Piranha irgendjemandem ins Geschlechtsteil beißt. Ok. Kann ja ganz lustig sein.
Wir schauen uns das also auf YouTube an. Und ich komme mir sehr, sehr alt vor und tue mir außerordentlich schwer damit, dieses Lied nicht als blödsinnig abzutun.

Wir schauen weiter.

Es gibt eine andere Musikgruppe, von der die KlassenkameradInnen meines Sohnes immer reden und die sooo super ist. Diese Musikgruppe heißt wie das Geschäft für Alkohol in Schweden. Und genau das, also Alkohol, scheint der Inhalt jeden Liedes zu sein. Während die Bandmitglieder in ihren Liedtexten singen und lallen, wie sie schon am Vormittag auf ihre Feierabendbier warten, werden im Publikum riesige Bierdosenluftballons herumgeworfen.

Und ich frage mich: Echt jetzt?
Ist es das, womit wir die Gehirne und die Herzen unserer Kinder füttern wollen?

Hamburger.
Schrille Filme mit total überzogenen, hysterischen Figuren.
Schokolade als Belohnung.
Rosarote Prinzessinenkleider für die Mädels und Superheldenaufdrucke auf dunklem Stoff für Jungs.
Fleischbälle mit Kartoffelpüree.
Computerspiele.
Würschtl mit Pommes.
TikTok und Instagram.
Pizza mit Schinken und Cocktailsauce.
Glitzer-Plastik-Batteriespielzeugwahnsinn.
Fast Food.
Stupide, "lustige" Liedtexte.

Die Gehirne unserer Kinder sind noch sehr weich, formbar.
Wir dürfen gut darauf schauen, was wir da in unsere Kinder hineinlassen. Ich denke, ein Zuviel an Qualität geht gar nicht. Dass ab und zu mal Mist dabei sein muss, ist klar. Wir sind ja keine Roboter. Und mal eine Schokolade, ein Paktl Chips oder auch mal einen Kinofilm, der vielleicht nicht geistreich, dafür aber einfach nur lustig ist, darf sein und muss ein.

Nur manchmal habe ich den Eindruck, dass diese Form von Nahrung die einzige ist, die wir unseren Kindern zukommen lassen. Und wenn das so ist, dann ist das fatal.

Kinder brauchen Nahrung. Im wörtlichen ebenso wie im übertragenen Sinne. Kinder müssen wachsen, sie müssen sich das Leben aneignen, sie müssen sich ausprobieren, lernen und Dinge herausfinden. Das alles verbraucht sehr viel Energie, die ja wieder von außen zugeführt werden muss.
Hier sind wir Erwachsenen gefordert. Es ist unsere Aufgabe, zu schauen, dass unsere Kinder genug von dem bekommen, was sie brauchen.
Gesundes Essen, das nährt, schmeckt, den Körper gesund hält und die Umwelt nicht belastet.
Musik, die umgarnt, bestätigt und herausfordert.
Kunst, die den Sinn fürs Schöne anspricht und in Frage stellt.
Literatur, die Zuflucht und ein Spielfeld bietet und inspiriert.
Ja, auch für die Kinder. Gerade für die Kinder.

Kinder wissen ja immer sehr genau, wozu sie gerade Lust haben, aber nicht immer so genau, was sie eigentlich brauchen. Deshalb ist es gut, wenn wir Erwachsene uns unserer Verantwortung dahingehend bewusst werden.

Dinge, die wir in uns hineinlassen, unterstützen unsere Gesundheit oder schaden ihr. So einfach ist das.
Dinge, die in unsere Kinder eindringen, unterstützen ihre Gesundheit oder schaden ihr. So einfach ist auch das.

Man darf sich ruhig fragen: Was lernen die Kinder von Erwachsenen in infantiler Kleidung, die auf der Bühne eingeschränkte Tanzbewegungen ausführen und dabei ein jämmerliches Bild abgeben?
Was lernen sie von Menschen, die gerne cool sein möchten und glauben, diesen Eindruck am besten mit Alkohol transportieren zu können?
Was lernen sie, wenn wir ihnen vorleben, dass nur Fleisch richtiges Essen ist und den Körper satt machen kann?
Und was lernen sie, wenn wir den Konsum über das Erfahren stellen? Also, zum Beispiel Leben im Handy statt draußen im Leben?

Ich wünschte, wir Erwachsenen wären manchmal ein bisschen bewusster in unserem Konsumverhalten. Für uns selbst und für unsere Kinder.
Denn alles hinterlässt Spuren und hat unmittelbare Auswirkung auf unser aller Lebensqualität.

In diesem Sinne: Schöne Adventszeit!


27.11.24
Ab dem heutigen Tag teile ich hier meine Gedanken, Beobachtungen und Ideen.
Es freut mich, dass du dabei bist :-)! Bis bald!